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Direktsaat Tag in Bahra - der Saphir GrindStar im Einsatz

Beitrag zur Infoveranstaltung: Direktsaat Tag des Maschinenring Rhön-Grabfeld, der BSV Saaten und der vlf in Bahra am 14. August 2025.


In der Landwirtschaft stehen wir vor wichtigen Veränderungen. Das extreme Klima fordert Anpassungen in klassischen Verfahren. Der Trend sollte deshalb weg gehen von der klassischen Bodenbearbeitung hin zu minimaler oder gar keiner Bodenbearbeitung.


Die Direktsaat bildet hier das Verfahren, die natürliche Bodenstruktur zu erhalten und zu verbessern, anstatt sie durch intensive Bearbeitung zu stören.


Vorteile der Direktsaat:

🌱 Kosteneinsparungen

🌱 Verbesserung des Wasserhaushaltes

🌱 Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit

🌱 Reduzierung von Bodenerosion

🌱 Umweltschutz

🌱 Verbesserung der Artenvielfalt

🌱 Steigerung der Erträge


Beim Direktsaat Tag am Donnerstag den 14.08.2025 zwischen 10:00 und 14:00 Uhr konnten in Bahra zwölf Maschinen von verschiedenen Herstellern begutachtet werden.


Wir werden mit dem Saphir GrindStar vor Ort dabei.


Maschineninfos:

📌 Hersteller: Saphir

📌 Typ: GrindStar 301 + SAPHIR DrillStar

📌 Arbeitsbreite: 2,95 m

📌 Besonderheiten:

🚜 spritsparender und leichtzügiger Selbstantrieb

🚜 Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 18 km/h

🚜 Ultraflache Bodenbearbeitung mit einer Arbeitstiefe von maximal 2 cm


Die Ergebnisse können Sie noch die nächsten Wochen auf dem Versuchsfeld kurz vor Bahra, von Oberstreu kommend rechts, vergleichen.


Impressionen vom Feldtag haben wir Ihnen unten in einem Video zusammengefasst.





Der Saphir Grindstar

Die zunehmenden Ansprüche im Ackerbau – etwa durch Restriktionen im chemischen Pflanzenschutz – und die politischen sowie gesellschaftlichen Anforderungen erfordern neue pflanzenbauliche und technische Lösungen. Gezielte Bodenbearbeitungsmaßnahmen können zur verbesserten Feldhygiene beitragen.


Das neue Bodenbearbeitungsgerät GrindStar® besteht aus passiv angetriebenen Rotoren

die auf zwei Reihen montiert sind. Dabei ist die Drehrichtung der vorderen Rotoren entgegengesetzt zur Drehrichtung der hinten angebrachten Rotoren. Durch diese Anordnung und den spiegelsymmetrischen Aufbau der Rotoren ergibt sich ein ganzflächiges Arbeitsbild. Die Rotoren werden ausschließlich durch die Vorfahrtsgeschwindigkeit angetrieben. Dabei bearbeiten die Werkzeuge den Boden und die Erntereste ganzflächig auf 0 bis 2 cm Arbeitstiefe und bereiten so eine aktive Flächenrotte vor. Die gleichmäßig flache Bearbeitung stellt die parallelogrammgeführte Aufhängung der Werkzeuge sicher. Durch die federbelasteten Messerwerkzeuge und das speziell entwickelte Druckentlastungssystem im Rotor wird eine gute horizontale und vertikale Führung der Arbeitswerkzeuge erreicht.



TOP FACTS:

  • Ultraflache und ganzflächige Bearbeitung des Bodens und der Erntereste auf 0 bis 2 cm Arbeitstiefe und damit Anregung einer aktiven Flächenrotte.

  • Die Krümelstruktur des Bodens wird durch diese schonende Bodenbearbeitung so wenig wie möglich gestört

  • Schmierschichten bzw. ein Zuschmieren wasserführender Poren / Regenwurmgänge werden weitestgehend vermieden

  • Durch ultraflache Bodenbearbeitung wird die Bodenbedeckung erhalten; Organisches Material wird an der Bodenoberfläche abgelegt


Eigenschaften:

  • Einfache Handhabung

  • Kosteneinsparung durch Reduktion von Herbiziden

  • Oberirdisches Material wird bearbeitet und aufgefasert, aber nicht wie bei aktiv angetriebenen Geräten (Mulcher, Fräse) komplett zerkleinert

  • Ernte- und Pflanzenrückstände werden gut verteilt auf der Bodenoberfläche abgelegt

  • Ausfallsamen (Ausfallgetreide, Ausfallraps und Samen von Ungräsern) werden zum Keimen angeregt und nicht vergraben

  • Wurzelballen und grobe Bestandteile werden zerteilt, wodurch keine groben Bestandteile auf der Bodenoberfläche verbleiben -> Saatbettbereitung kann deutlich (!) extensiver erfolgen

  • Anzahl der Überfahrten bestimmt die Bearbeitungsintensität wodurch die Effekte dosiert werden

  • Durch das leichtzügige Arbeitsprinzip und die leichte Bauweise können auch kleine, leichte Traktoren zur optimalen Bodenschonung eingesetzt werden

  • Kosteneinsparung da der geringe Zugkraftbedarf zu einem geringen Kraftstoffbedarf führt – nur 20 PS je Meter Arbeitsbreite

  • Hohe Fahrgeschwindigkeiten von 12 - 18 km/h stellen hohe Flächenleistungen sicher Kombinierte Zwischenfruchtaussaat möglich


(Auszug aus dem Werbeflyer der Frima Saphir Maschinenbau - Grindstar -> Die (R)evolution der Nachhaltigkeit


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